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Netzbetreiber:

ENDLICH: NETZE ENTLASTEN. OHNE EIGENKAPITAL. SOFORT.

aurivolt installiert dezentrale Schwarmspeicher direkt im Niederspannungsnetz — dort, wo Engpässe entstehen. Kein Kapitaleinsatz, kein Betriebsaufwand, kein Genehmigungsverfahren für Sie als Netzbetreiber.

Das Problem:

Der Engpass sitzt im Verteilnetz — nicht im Übertragungsnetz

Photovoltaik speist dezentral ein. Elektrofahrzeuge laden dezentral. Wärmepumpen belasten dezentral. Das Ergebnis: Transformatoren und Leitungsabschnitte geraten unter Druck — zeitlich und örtlich konzentriert, genau dort, wo Verteilnetzbetreiber und Stadtwerke täglich Verantwortung tragen.

Netzausbau ist die richtige Antwort auf strukturelle Engpässe. Aber er kostet Zeit, Kapital und erfordert aufwändige Genehmigungsverfahren. Für akute, lokale Überlastungen im Niederspannungsnetz braucht es eine Lösung, die schneller verfügbar ist — und physikalisch näher am Problem ansetzt.

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Große zentrale Batteriespeicher können Frequenzabweichungen im Übertragungsnetz ausgleichen. Eine Transformatorüberlastung im Wohngebiet oder Gewerbegebiet lösen sie nicht. Dafür braucht es dezentrale Flexibilität — direkt an der Trafostationsebene.

Unser Ansatz:

Dezentrale Schwarmspeicher im Niederspannungsnetz — dort, wo Sie sie brauchen

Ein aurivolt Schwarmspeicher besteht aus modularen Batteriecontainern mit je 125 kW Leistung, die direkt im Niederspannungsnetz angeschlossen werden. Mehrere Einheiten werden digital vernetzt und zentral gesteuert — sie wirken gemeinsam wie ein koordinierter Großspeicher, ohne dessen Genehmigungsaufwand.

Was das für Ihr Netz bedeutet:

  • PV-Einspeisespitzen werden lokal abgefangen, bevor sie die Leitung belasten
  • Transformatoren werden bei Lastspitzen — etwa durch gleichzeitiges Laden von Elektrofahrzeugen — gezielt entlastet
  • Lastflüsse werden geglättet, ohne dass kurzfristiger Netzausbau erforderlich wird
  • Abregelungen von Erzeugungsanlagen können vermieden oder reduziert werden
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Da die Einheiten unterhalb der Genehmigungsschwelle liegen und über vorhandene Niederspannungsanschlüsse integriert werden, sind sie in 8–12 Wochen betriebsbereit — während vergleichbare Großprojekte noch in der Planungsphase stecken.

Was Sie als Netzbetreiber konkret bekommen:

Eine Partnerschaft auf Augenhöhe — ohne Ihr Kapital zu binden

Sie definieren die neuralgischen Punkte in Ihrem Netzgebiet. Wir sorgen für die passenden Speicher, übernehmen Planung, Installation, Betrieb und Abrechnung vollständig. Für Sie entstehen weder Investitionskosten noch operativer Aufwand.

Die Refinanzierung der Speicher erfolgt über Arbitrage-Handel am Strommarkt — unabhängig von Ihrem Netzentgeltmodell. Das wirtschaftliche Risiko liegt vollständig bei aurivolt und unseren Investoren.

Vorteil
Was das bedeutet
Kein Capex
Sie binden kein eigenes Kapital
Kein Betriebsaufwand
aurivolt übernimmt Full-Service
Keine Genehmigungshürden
Niederspannungsanschluss, vereinfachtes Verfahren
Messbare Entlastung
Nachweisbarer Effekt auf Trafostationsebene
Schnelle Umsetzung
8–12 Wochen bis Betrieb
Standortmitbestimmung
Sie definieren neuralgische Netzpunkte
So funktioniert die Partnerschaft:

Vier Schritte zur netzdienlichen Speicherlösung

Technische Vertiefung:

Wie Schwarmspeicher im Niederspannungsnetz funktionieren

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Systemarchitektur

Jede aurivolt-Einheit ist ein autarker Batteriecontainer mit einer Leistung von 125 kW und einer Kapazität von rund 289 kWh. Der Anschluss erfolgt über das bestehende Niederspannungsnetz — ohne Hochspannungsanbindung, ohne Umspannwerk, ohne langwierige Baugenehmigung.

Mehrere Einheiten in einem Netzgebiet werden über eine zentrale Steuerungsplattform zu einem virtuellen Schwarmspeicher vernetzt. Die Plattform koordiniert Lade- und Entladevorgänge in Echtzeit, auf Basis von Börsensignalen, Netzfrequenz und — in Absprache mit dem Netzbetreiber — lokalen Netzparametern.

Netzdienliche Steuerung

Schwarmspeicher können netzdienlich oder marktdienlich betrieben werden — oder in einer Kombination beider Modi. Im netzdienlichen Betrieb reagieren die Einheiten auf lokale Spannungssituationen und Lastflüsse:

  • Lastspitzenkappung: Bei hoher gleichzeitiger Last (z. B. abendliches Laden von E-Fahrzeugen) entladen die Speicher gezielt, um den Transformator zu entlasten.
  • Einspeisemanagement: Bei PV-Überschüssen zur Mittagszeit nehmen die Speicher Energie auf und verhindern Überspannungen.
  • Spannungshaltung: Durch gezieltes Laden und Entladen wird die Spannung im Netzabschnitt stabilisiert.

Skalierbarkeit

Das System ist modular aufgebaut. Ein Netzgebiet kann mit einer einzelnen Einheit starten und bedarfsgerecht erweitert werden — ohne Umbau der bestehenden Infrastruktur. Durch die digitale Vernetzung aller aurivolt-Einheiten bundesweit entsteht ein wachsendes virtuelles Kraftwerk, das zunehmend Systemdienstleistungen erbringen kann.

Was Studien und Experten sagen:

Wissenschaftliche Grundlage für den dezentralen Ansatz

Die Wirksamkeit dezentraler Batteriespeicher zur Netzentlastung ist wissenschaftlich gut belegt. Die wichtigsten Erkenntnisse im Überblick:

Agora Energiewende — „Stromspeicher in der Energiewende"

Dezentrale Speicher, die gezielt an Engpasspunkten im Verteilnetz platziert werden, können Netzausbaukosten signifikant reduzieren. Die Studie zeigt: Nicht die Speichergröße allein entscheidet über den Netznutzen — Standort und Betriebsstrategie sind mindestens ebenso entscheidend.

TenneT-Studie 2025

Batteriespeicher können einen wichtigen Beitrag zur Netzstabilität leisten — aber nur dann, wenn sie so platziert und betrieben werden, dass sie tatsächlich dem Netz dienen. Marktorientierter Betrieb ohne Koordination kann bestehende Engpässe sogar verstärken.

Amprion, April 2025

Batteriespeicher verhalten sich nicht automatisch netzdienlich, sondern primär wirtschaftlich. Daraus folgt: Koordination zwischen Netzbetreiber und Speicherbetreiber ist keine Option, sondern eine Notwendigkeit.

Berner Fachhochschule / Agora

Strategisch platzierte Batteriespeicher können Netzausbau verzögern oder in bestimmten Szenarien ganz vermeiden. Dezentrale Systeme entfalten dabei deutlich mehr Netznutzen als zentrale Großspeicher an einem einzelnen Punkt.

Fazit aus der Forschung:

Der Ansatz, Speicher bedarfsgerecht im Verteilnetz zu platzieren und netzdienlich zu betreiben, ist wissenschaftlich fundiert. aurivolt setzt genau diesen Ansatz in der Praxis um — in Abstimmung mit den jeweiligen Netzbetreibern.

Häufige Fragen (FAQ)

Fragen von Netzbetreibern und Stadtwerken

Entstehen für uns als Netzbetreiber Kosten?

Nein. Weder Investitionskosten noch laufende Betriebskosten. AURIVOLT finanziert, installiert und betreibt die Speicher vollständig auf eigene Rechnung. Sie profitieren vom Netznutzen, ohne eigenes Kapital zu binden.

Wie wird sichergestellt, dass die Speicher tatsächlich netzdienlich betrieben werden?

Im Rahmen der Partnerschaft definieren Sie gemeinsam mit uns Betriebsparameter für Ihre Netzabschnitte. Die Steuerungsplattform kann netzdienliche Prioritäten hinterlegen, die im Konfliktfall Vorrang vor Marktoptimierung haben. Die genaue Ausgestaltung erfolgt vertraglich.

Müssen wir als Netzbetreiber die Netzanschlussanfragen bearbeiten?

Ja — wie bei jedem Netzanschluss läuft der formelle Prozess über Ihr Haus. Der Vorteil unseres Modells: Durch den Niederspannungsanschluss entfällt die aufwändige Mittelspannungs- oder Hochspannungsprüfung. Das vereinfacht und beschleunigt das Verfahren erheblich.

Wie viele Einheiten sind für eine spürbare Netzentlastung notwendig?

Das hängt vom konkreten Engpass ab. Eine einzelne 125-kW-Einheit kann einen überlasteten Ortsnetztransformator bereits messbar entlasten. Für großflächige Netzabschnitte empfehlen wir eine gemeinsame Analyse der Ist-Situation vor Ort.

Können die Speicher auch Systemdienstleistungen wie Primärregelleistung erbringen?

Grundsätzlich ja — die technische Basis ist vorhanden. Im Fokus der aktuellen Partnerschaftsmodelle steht zunächst die lokale Verteilnetzentlastung. Systemdienstleistungen können perspektivisch ergänzt werden.

Was passiert am Ende der Vertragslaufzeit?

Die Speicher werden durch AURIVOLT zurückgebaut oder — bei beiderseitigem Interesse — durch neue Einheiten der nächsten Generation ersetzt. Für Sie als Netzbetreiber entsteht kein Aufwand.

Gibt es bereits Referenzprojekte?

Wir befinden uns aktuell in der aktiven Aufbauphase unseres Netzbetreiber-Partnerprogramms. Wenn Sie zu den ersten Kooperationspartnern gehören möchten, sprechen Sie uns direkt an.

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